Sambas Reise ins Glück
Als ich Samba das erste Mal sah, war mir noch lange nicht klar, das sie mal –neben
meiner Familie, meinem Freund und meinen beiden Stubentigern – das wichtigste in meinem Leben wird. Sie war ziemlich dünn und nicht wirklich fit, und eigentlich wollte ich auch auf dem Schutzhof
ja auch „nur mal gucken…“ aber meine Schwester (die an allem „schuld“ ist) hat direkt gesagt: “Das isse!“
Als dann die Entscheidung gefallen war, sie zu adoptieren, ging alles ziemlich schnell. Box organisiert, Hänger organisiert, Samba abgeholt.
Am Stall angekommen verliebte sich der Dülmener-Ponywallach meiner Schwester direkt in sie – seit diesem Tag sind die beiden wie ein altes Ehepaar und fressen sogar mittlerweile aus einem Futtertrog!
Die ersten Wochen mussten Samba und ich uns natürlich erstmal aneinander gewöhnen. Da sie den scheinbar so typischen polnischen Dickschädel immer durchsetzen wollte haben wir am Anfang unserer „Beziehung“ schon die eine oder andere Diskussion ausgetragen. Nicht, das wir jetzt nicht immer noch hin und wieder diskutieren müssen (Stute halt …; o)), aber wir sind wirklich ein gutes Team geworden und ich bin froh, das ich sie habe.
Mittlerweile hat sie zig Kosenamen, so heißt sie zum Beispiel „Uschi“, „Maus“, „Trulla“ oder auch „Knalltüte“. Sie ist auch in der Zeit richtig wählerisch geworden was ihr Futter angeht. Am Anfang hat sie alles was ihr angeboten wurde direkt verschlugen, aber jetzt zeigt sich, das „Uschi“ keine Bananen mag und auch rote Bete ist jetzt nicht so der Knaller.
Am liebsten gehen wir stundenlang ausreiten – oder wir tüddeln und schmusen was das Zeug hält. Das genießt Samba ohne Ende – es sei denn, die ist gerade rossig. Dann hat sie andere Dinge in ihrem Kopf… ;o)
Mein Fazit: ich bin absolut happy mit meiner Chaotin und würde sie für nichts in der Welt wieder hergeben!